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Willkommen auf dem Hülfensberg

Taufgedächtnisgottesdienst/ Dreifaltigkeit

Ausfall muss nicht heißen, dass nichts ist

Leider müssen in diesem Jahr wegen der Coronabestimmungen beide Wallfahrten ausfallen. Wir Brüder auf dem Hülfensberg bedauern dies sehr. Ausfallen muss nicht heißen, dass dann nichts ist.
Heute möchte ich für alle Pilger, die zum Taufgedächtnisgottesdienst oder zur Dreifaltigkeitswallfahrt kommen wollten, eine kleine Andacht weitergeben, die man zu Hause gemeinsam mit Nachbarn feiern kann.
In der letzten Woche besuchte uns Ann-Sophie Dessouroux  von der ökumenischen Gemeinschaft  Volkenroda. Statt der Vesper, die wir Brüder normalerweise immer am Abend beten, hat sie uns eingeladen, die „Hausliturgie zur Begrüßung des Sonntags“ gemeinsam zu begehen. Dazu backte sie uns ein frisches Brot und brachte Traubensaft/Wein mit. Diese Liturgie erinnert an das gemeinsame Erlösungswerk von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Sie „läutet“ den Sonntag als den Tag der Auferstehung ein und knüpft an das jüdische „Beraka-Gebet“ (Segensgebet) über Brot und Wein an. Außerdem gibt es Raum, für „Segnungen“ der zurückliegenden Woche zu danken.
Für uns Brüder war diese Liturgie eine Bereicherung. Für Familien und ökumenische Begegnungen könnte sie dies ebenso sein. Deshalb gilt: Die Wallfahrt nicht ausfallen lassen, sondern durch eine neue Liturgie ersetzen.