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Förderkreis Hülfensberg

Zur Unterstützung der Wallfahrtsstätte Hülfensberg wurde am 1. April 1995 der Förderkreis Hülfensberg gegründet. Dieser hat sich zur Aufgabe gestellt, die Wallfahrtsstätte finanziell zu unterstützen und die seelsorgliche und gesellschaftliche Arbeit des Franziskanerklosters Hülfensberg zu fördern.

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Neues Förderprojekt 2009 / 2010

Der Vorstand macht sich ein Anliegen zu eigen, das die Franziskaner im kommenden Jahr auf dem Berg verwirklichen wollen. Der Hülfensberg hat eine Tradition als Begräbnisstätte bis in die vorchristliche Zeit. Darum soll auf dem Hülfensberg als überregionalem Ort im Eichsfeld im kommenden Jahr eine Gedächtnis- Stele errichtet werden für Kinder, die keine Chance hatten, zum Leben zu kommen, die vor der Geburt gestorben sind. Diese Stele soll ein Ort sein, wo betroffene Eltern trauern können. Verbunden ist diese Stele auch mit Gottesdiensten im Gedenken an diese Kinder -  und mit einem Gesprächsangebot der Franziskaner für Eltern, die das wünschen.

Wir laden Sie ein, dieses wichtige Anliegen mit einer Sonderspende zu unterstützen. Das Spendenkonto-Nr. 220003033 bei der Kreissparkasse Eichsfeld (BLZ 820 570 70) ist für dieses Anliegen (Verwendungszweck "Gedächtnis-Stele") eingerichtet von Dezember 2009 bis November 2010. Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt.

 

Mitglied im Förderkreis werden?

Wenn Sie dem Förderkreis beitreten möchten, helfen Sie mit der Zahlung eines jährlichen Beitrages von mindestens 15,00 € pro Person. Durch die Zahlung eines Einmalbetrages von mindestens 300,00 € pro Person erwerben Sie eine lebenslange Mitgliedschaft im Förderkreis. Bitte melden Sie sich in jedem Fall bei unserem Vorstandsmitglied für die Mitgliederverwaltung; von ihm bekommen Sie einen Aufnahmeantrag per Post oder per Email zugesandt: 

    Uwe Schröter
    Eichenweg 2 - 37318 Uder
    Tel.: 036083 - 43134, Email: susann.uwe@online.de

Der Vorstand bestätigt Ihnen schriftlich die Mitgliedschaft. Zum Dank wird von den Franziskanern des Klosters Hülfensberg an jedem ersten Sonntag im Monat das Hochamt um 10 Uhr für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Förderkreises gefeiert.

 

Förderkreiskonto / Projektkonto

Zur Erneuerung und Erhaltung des Hülfensberges als Wallfahrtsstätte hilft Ihre einmalige Geldspende oder Ihre Mitgliedschaft im Förderkreis.

Förderkreis Hülfensberg
Konto-Nr.: 220000255
Kreissparkasse Eichsfeld
BLZ: 82057070

Seit einigen Jahren sammelt der Förderkreis parallel zum Kirchenjahr für ein spezielles Projekt.

Hier eine Übersicht der abgeschlossenen Sonderprojekte:

  • 2008/2009 - Kreuzbuch. Im Nachgang zur Restaurierung des Hülfenskreuzes wird der Förderkreis ein Buch herausgeben, welches gleichermassen für historisch Interessierte wie Gläubige eine Quelle von Information und Inspiration sein soll. Das Erscheinungsdatum wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 sein. Der Förderkreis kann durch die Projekt- Sammlung rd. 5.500,- Euro beisteuern.
  • 2007/2008 - Schnitzarbeiten in der Wallfahrtskirche. Für fehlende Schnitzarbeiten im Bereich des Hochaltars und der Weihnachtskrippe stellte der Förderkreis rd. 5.300,- Euro zur Verfügung.
  • 2006/2007 - Hilfe dem Helfer. Die Restaurierung des Erlöserkreuzes und des dazugehörigen Altars im Rahmen der gesamten Wallfahrtskirchensanierung erbrachte eine Spendenleistung des Förderkreises von rd. 10.000,- Euro.
  • 2005/2006 - Erhaltung der auf Putz gezeichneten Kreuzwegstationen  in der Wallfahrtskirche im Rahmen der Sanierungsarbeiten. Hier konnte der Förderkreis rd. 5.000,- Euro zur Verfügung stellen.
  • 2004/2005 - Sanierung der Treppe unterhalb der Wallfahrtskirche. Der Förderkreis sammelte rd. 7.500,- Euro.
  • 2003/2004 - Sanierung der Franziskusgrotte und des Sonnensegels. Der Förderkreis beteiligte sich an den Gesamtkosten mit einer Spendensumme von rd. 28.000,- Euro.

Projektkonto Hülfensberg
Konto-Nr.: 220003033
Kreissparkasse Eichsfeld.
BLZ: 82057070

 

Hilfe dem Helfer

Ein wichtiges Projekt des Förderkreises war die Mitfinanzierung der Restaurierung des Gehülfen, der zentralen Wallfahrtsfigur des Hülfensberges.

Am 21. April 2007, zur feierlichen Einweihung der Wallfahrtskirche nach der Renovierung, übergab Kassenwart Uwe Schröter einen symbolischen Scheck des Förderkreises an die Vertreterin des Bistums Erfurt, Bauamtsleiterin Frau Schimek, mit folgenden Überlegungen:

„In der persönlichen Spiritualität, im zutiefst menschlichen Glauben, spielen Bilder eine besondere Rolle. Jesus selbst bediente sich einer bilderreichen Sprache und wurde von den Seinen verstanden. Abbilder dieses unseres Gottes in Menschengestalt gibt es viele. Viele davon sind einzigartig, sprechen den Menschen auf besondere Art und Weise an, bewegen zutiefst, bis ins Herz.
Eine solche wunderbare Abbildung ist der Gehülfe am Kreuz des Gnadenaltares in unserer Wallfahrtskirche. Ungezählt ist die Menge der Menschen, die vor ihm ihr Herz ausschütteten, ihre Sorgen und Nöte vortrugen, aber auch Ehre, Lob und Dank spendeten. Und sie alle schauen in die milden Augen eines Königs am Kreuz. Ein König, der vergibt, ein König, der Trost spendet, ein König, der Mut macht. Welch ein Vorbild für uns Menschen ist dieses Abbild, das, wie wir jetzt verlässlich wissen, an die 900 Jahre alt ist. Über 900 Jahre hat es Menschen kommen und gehen gesehen ...  Wir haben es zu bewahren. Das ist unser Auftrag. Wir haben zu bewahren zum einen das Kreuz und den Gehülfen - damit er auch weiter Abbild dieses siegreichen Erlösers sein kann, der zu uns spricht: „Ihr Kleinmütigen, was klagt ihr über die Welt; schaut mich an, erkennt mich, ich habe die Welt überwunden. Folgt mir nach, und ihr werdet das Paradies schauen." Zum anderen haben wir auch zu bewahren, dass dieses Kreuz und dieser Gehülfe seine fortgeführte Menschwerdung findet in uns, in unserem Verhalten, in unserem Reden und Handeln. Damit aus dem hölzernen Kreuz und der hölzernen Figur Leben erwächst, für eine zukünftige, für eine bessere Welt.

Der Förderkreis hat mit seinem Projekt ‚Hülfenskreuz Wallfahrtskirche’ bzw. ‚Hilfe dem Helfer’ einen erheblichen Anteil an den Restaurierungskosten für das Wallfahrtskreuz und den Gnadenaltar angestrebt. Bis zum heutigen Tag sind auf dem Spendenkonto über 9.000 Euro in Form von zahlreichen Einzelspenden zwischen 10,- und 1.000,- Euro eingegangen. Das Projektkonto wird noch bis Ende Oktober 2007 offen bleiben für weitere Spenden.
Auch im Vorjahr waren bereits für die Restaurierung des Kreuzweges in der Wallfahrtskirche in einer Projektspendenaktion insgesamt 5.648,- Euro gesammelt worden.

In Dankbarkeit gegenüber den Spendern und mit großer Freude übergebe ich als Kassenwart des Förderkreises nun symbolisch einen Scheck in Höhe von 14.848,- Euro an Sie, Frau Schimek als Vertreterin des Bistums Erfurt mit der Bitte, die Spendenmittel zweckgebunden zu verwenden.“

 

Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden wurden seit 1995 gefördert


Erneuerung der Franziskusgrotte
Möblierung des Pilgersaals
  • Um eine ausreichende Beschallung bei den anstehenden Wallfahrten zu gewährleisten, konnten Außenlautsprecher angeschafft werden
  • Die "Neue Orgel"
  • Der Pilgersaal, das "ehemalige Nonnenhaus" und Fremdenzimmer für Gäste des "Kloster auf Zeit" wurden mit Möbeln eingerichtet.
  • Dringende Baumschnittarbeiten wurden finanziert.
  • Ein Postkartenbüchlein mit Postkarten vom Hülfensberg wurde herausgegeben
  • Ein Schaukasten wurde vom Förderkreis Hülfensberg aufgestellt.
  • Die Kosten für die Restaurierung von mehreren Stationen des Kreuzweges von Geismar zum Hülfensberg wurden vom Förderkreis Hülfensberg übernommen
  • Neue Fahnen für die Wallfahrten wurden gekauft
  • Der große Sakristeischrank in der Nebensakristei wurde finanziert
  • Das Buch "Ein Zeichen aus Stahl und Licht" über das Dr. Konrad- Martin- Kreuz wurde herausgegeben

Eine der wichtigsten Förderaufgaben der letzten Jahre war und ist die anteilige Finanzierung der Hilfskräfte in und um das Kloster. Hierdurch werden die Franziskaner in ihrer Arbeit und ihrem Wirken unterstützt.